Aktuelle Prognose

Die vergangenen Jahre waren von einem regelrechten Immobilienboom geprägt. Kaufpreise und Mieten für Wohnimmobilien sind in vielen Städten und Gemeinden Deutschlands stetig teurer geworden, im Vergleich zu 2008 haben sich die Preise vielerorts mehr als verdoppelt. Getrieben wurde diese Preisrallye von der ultra-laxen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die angesichts der schwierigen Situation in verschiedenen Euro-Ländern den Leitzins seit Jahren bei 0 Prozent hält. Damit werden viele Kapitalanlagenformen wie Staatsanleihen unattraktiv, während der Invest in Immobilien immer interessanter wird. Die Kombination aus billigem Geld für Eigennutzer wie Kapitalanleger und fehlenden Anlagemöglichkeiten hat dazu geführt, dass der lange Zeit als verschlafen geltende deutsche Immobilienmarkt zu einem hart umkämpften Feld geworden ist.

Die Frage, wann dieser Zyklus zu einem Ende kommt, treibt dabei alle Beteiligten um. Immowelt Research hat vor diesem Hintergrund ein Prognose-Modell entworfen, das unter den wahrscheinlichen Verlauf der Preisentwicklung bis 2030 abbildet. Das Ergebnis: Auch wenn die Steigerungsraten im kommenden Jahrzehnt wahrscheinlich nicht mehr so hoch sein werden wie in der Vergangenheit, ist dennoch mit einer weiteren Verteuerung von Wohnimmobilien zu rechnen. Zuwächse von mehr als 60 Prozent ergeben sich noch im Immowelt-Prognose-Modell. Die großen Gewinner sind Berlin, München und Hannover, in der bayerischen Landeshauptstadt werden die Preise im Mittel die 10.000-Euro-Marke knacken.

Alle Prognoseergebnisse bis 2030 finden Sie auf unserer Übersichtsseite.